Calculators Fit
● Cardio & Laufen

Deine Wettkampf­zielzeit aus einem einzigen Ergebnis.

Gib ein aktuelles Laufergebnis ein — die Prognose berechnet deine Zielzeiten für alle Standarddistanzen mit Riegels Formel und dem Cameron-Modell, inklusive Pace und VDOT.

🏁
Wettkampf-Prognose
Zielzeit aus einem bekannten Ergebnis — Riegel & Cameron, alle Distanzen
✏️

Dein Ergebnis

: :
🏅

VDOT-Schätzung

VDOT
Distanzbekannt
Zeiteingegeben
Pace min/km
Pace min/Meile
Werbung
Display · data-ad-format="auto"

Prognose-Tabelle — alle Distanzen

Deine prognostizierten Zeiten auf einen Blick

Die Wettkampf-Prognose nutzt Riegels Formel (T2 = T1 × (D2/D1)^1,06) und das Cameron-Modell, um aus einem bekannten Laufergebnis Zielzeiten für alle Standarddistanzen zu berechnen. Ein Läufer mit 5K-Zeit von 22:30 min prognostiziert z. B. eine 10K-Zeit von ca. 46:53 min und einen Halbmarathon in ca. 1:45 h.

Distanz Riegel (T2) Cameron Pace (min/km) Pace (min/mi)
Ergebnis eingeben, um Prognose zu sehen …
Werbung
In-article · data-ad-layout="in-article"

Wie wird gerechnet

Riegels Potenzgesetz und das Cameron-Modell

Peter Riegel veröffentlichte 1981 eine einfache Formel, die auf dem empirischen Befund basiert, dass die Pace bei zunehmender Distanz vorhersehbar abnimmt. Der Exponent 1,06 spiegelt wider, dass Ausdauerleistungen mit größerer Distanz überproportional schwieriger werden.

T2 = T1 × (D2 / D1)1,06
T1 = bekannte Zeit · D1 = bekannte Distanz · D2 = Zieldistanz
  1. 1
    Bekannte Zeit in Sekunden umrechnen
  2. 2
    Riegels Formel anwenden (Beispiel: 10 km)
  3. 3
    Cameron-Modell (Beispiel: 10 km)
  4. 4
    VDOT-Schätzung aus der Eingangszeit

Begriffe verstehen

Riegel-Exponent (1,06)
Empirisch ermittelter Faktor aus Riegels Studie (1981), der beschreibt, wie die Laufgeschwindigkeit mit zunehmender Distanz abnimmt. Ein Wert > 1 bedeutet: doppelte Distanz ≠ doppelte Zeit.
Race Equivalent
Eine aus einem bekannten Ergebnis abgeleitete Prognosezeit für eine andere Distanz — unter der Annahme gleicher Fitness und optimaler Renneinteilung.
Aerobe Kapazität (VO2max)
Das maximale Sauerstoffvolumen, das der Körper pro Minute und Kilogramm Körpergewicht aufnehmen kann. Höhere VO2max ermöglicht höhere Laufgeschwindigkeiten über lange Distanzen.
VDOT
Von Jack Daniels entwickeltes Maß, das die effektive aerobe Leistungsfähigkeit aus Wettkampfergebnissen ableitet. Basis für Trainingsbereiche und Pace-Empfehlungen.
Vollständiges Glossar ansehen →
Hinweis: Schätzwerkzeug für Informations- und Planungszwecke, auf Basis von Riegels Formel (1981) und dem Cameron-Modell. Die tatsächliche Wettkampfzeit hängt von Trainingszustand, Streckenprofil, Wetter und Renntaktik ab. Kein Ersatz für professionelle Trainingsberatung.

Häufig gestellte Fragen — Wettkampf-Prognose

Wie funktioniert Riegels Formel zur Wettkampfprognose?
Die Formel lautet: T2 = T1 × (D2 / D1)^1,06. T1 ist die bekannte Zeit für Distanz D1; T2 ist die prognostizierte Zeit für die Zieldistanz D2. Der Exponent 1,06 berücksichtigt, dass längere Strecken überproportional mehr Ausdauer erfordern.
Wie genau ist die Wettkampfprognose?
Riegels Modell liefert bei ähnlichen Distanzen (z. B. 5K → 10K) gute Näherungswerte. Bei sehr unterschiedlichen Distanzen (z. B. 1500 m → Marathon) nimmt die Ungenauigkeit zu, da Faktoren wie Grundschnelligkeit, Ausdauerkapazität und Trainingszustand variieren.
Was ist VDOT?
VDOT ist ein von Jack Daniels entwickeltes Maß für die effektive Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2max-Äquivalent). Es wird aus Wettkampfergebnissen abgeleitet und dient als Grundlage für Trainingsbereiche und Pace-Empfehlungen.
Was ist Cameron-Modell und worin unterscheidet es sich von Riegel?
Das Cameron-Modell verwendet eine andere mathematische Annäherung und gibt bei manchen Distanzkombinationen leicht abweichende Prognosen. Es berücksichtigt die physiologischen Grenzen etwas anders als Riegels einfaches Potenzgesetz.
Soll ich für die Prognose ein aktuelles Rennen oder ein Training verwenden?
Idealerweise verwendest du ein Wettkampfergebnis, bei dem du dein volles Leistungspotenzial ausgeschöpft hast. Trainingsdaten liefern weniger genaue Prognosen, da sie meist unter submaximalem Aufwand erzielt werden.

📚 Mehr erfahren — Quellen & Studien

Über die Wettkampf-Prognose

Die Wettkampf-Prognose nutzt Riegels empirisches Potenzgesetz (1981) — eine der am häufigsten verwendeten Methoden zur Schätzung von Laufzeiten auf verschiedenen Distanzen. Indem du eine aktuelle Wettkampfzeit eingibst, erhältst du sofort Prognosen für alle Standarddistanzen von 1.500 m bis Marathon, inklusive Pace in min/km und min/Meile sowie eine VDOT-Schätzung nach Jack Daniels.

Der VDOT-Wert ist besonders hilfreich für die Trainingsplanung: Er ermöglicht dir, deine Trainingsbereiche (Grundlagen, Tempo, Intervall) korrekt einzuteilen und Zielzeiten für kommende Wettkämpfe realistisch festzulegen. Ergänze die Prognose mit Ruhepuls- und VO2max-Rechnern für ein vollständiges Leistungsbild.

Werbung
Multiplex · data-ad-format="autorelaxed"